Sonntag, 13. November 2016

Senza Limiti-Haarschmuck: Tappo und zwei Bonbons





Ich habe vor einiger Zeit mal wieder zugeschlagen: die Tappos, die SL wohl leider nur noch abverkaufen werden, habe ich ersetzt, da mein erstes Paar meine zweitälteste Nichte nach Salzburg begleitet hat (sie sehen auch bei aschigem dunkelblond sehr edel in silber aus, btw).

Zweimal Tappo versilbert, zweimal Bonbon (E4 gecrackt, sieht hier sehr dunkel aus, und 5)


Alles, was ich hier über Tappos geschrieben habe, gilt immer noch, daher wiederhole ich das jetzt nicht noch mal. ;)
Mööööp! Leider kann ich das Bild nicht drehen... :P

Schade ist in meinen Augen, dass sich ein so schlichtes und dezentes Design für kleines Geld anscheinend nicht gut verkauft und nicht mehr neu hergestellt werden wird.

Flechtdutt mit zwei Tappos.


Es sind aber, auch wenn die Website sie nicht mehr zeigt, noch Reststücke zu bekommen!
Nach wie vor empfehle ich sie wärmstens - sie passen immer und zu allem, sind stabil und preiswert.
Sichert Euch die letzten ihrer Art!

Bei den Bonbons habe ich wieder "meine" Standardausführung gewählt: größtmögliche Länge, Bronze versilbert und schwarzlackiertes Holz.

Auch bei denen habe ich mich schon über die tolle Qualität und das schlichte, robuste Design geäußert, und will weder Euch noch mich mit Wiederkäuerei anstrengen, daher verlinke ich noch mal: klick

E4 und die 5.


Bei den Kugeln habe ich mir eine 5 (klare dunkelblaue Murmel) und eine gecrashte E4 (petrol) ausgesucht.

Dass die gecrashte E4 chic ist, wusste ich schon - in der im Frühjahr verschenkten Silber-KPO war genau so eine.


Die 5 ist ein richtig schönes, edles Royalblau, das edel mit Gold und Silber und sicher spannend mit der relativ neuen Option Roségold ist.



Es dürfte zu praktisch allen natürlichen Haarfarben sehr gut aussehen, besonders schön finde ich es aber zu hellblond, silber und rot.

Sonntag, 6. November 2016

Niederrhein 40er-60er - Haarpflege und -styling auf dem Dorf

Angefangen hat dieser Post als Eintrag in meinem LHN-TB, aber dann bin ich abgeschweift, und bevor es zu OT wird, füttere ich den Blog damit. ;)
Das ist eindeutig keine wissenschaftlich orientierte Abhandlung, sondern anekdotisch; ich kann nur schreiben, was mir ältere Familienmitgleider erzählt haben.
Daher schweife ich auch gefühlte 1000mal ab...
 

Da heute Waschtag ist und ich einen drei Tage alten Holli aufgedröselt habe, habe ich ein glycerinhaltiges Leichtkämmspray für Kinder, Isana 13in1 Irgendwaspampe und Balea Leave-In auf dem Kopp.
Fühlt sich jetzt sehr, sehr fies an beim Reingreifen, fettig-matschig-klebrig halt, aber erfahrungsgemäß sind die Zotteln nach dem Waschen wieder schön.
Die Flechtwellen nach drei Tagen waren dermassen schön definiert, als hatte ich sie mit der Ondulierzange reingebrannt.

Apropos Ondulierzange/-eisen: meine eine Uroma mütterlicherseits hatte so eins; erst in den 1990ern, als sie längst tot war, ist es bei der Haushaltsauflösung meiner Oma mit auf den Müll geflogen. Schade eigentlich, man hätte es dem Grafschafter Museum vermachen oder an Sammler verkaufen können.

Ebay war zu dem Zeitpunkt ja noch kein Thema; ich kann mich noch an EDV-Unterricht ohne Maus und mit bernsteinfarbener Schrift auf schwarzem Monitor erinnern. Und an Nadeldrucker mit Endlospapier. Die Druckqualität war ... öhömm, aber die Biester waren zuverlässig und sparsam im Unterhalt. Papier konnte man irgendwie ainwerfen, der Drucker hat sich das dann selbst zurechtgezuppelt.
In meinen jetzigen HP lege ich das Papier ohne Witz mit der Wasserwaage ein, da ich sonst sofort Papierstau habe...

Egal, back to topic und meiner Sippe mütterlicherseits: da von beiden Urgroßelternpaaren mütterlicherseits neben allerlei Unerfreulichem wie Morbus Bechterew, Psoriasis und diverse Krebserkrankungen zum Ausgleich recht ordentliche Haargene im Umlauf waren, gleichzeitig aber zwischen den Kriegen und in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg nicht viel Geld da war, um mit Mode, Schmuck oder Schminke (das hieß damals noch nicht Makeup) aufzutrumpfen, wurde dann von beiden Uromas sehr viel Wert auf ein ordentliches Erscheinungsbild mit einfachen Mitteln gelegt: Kleidung wurde abgeändert, aus ausgeribbeltem Kram neu gestrickt und bestickt (hier tat sich mein Opa als Handarbeitstalent hervor, trotz großer Pranken) und aus "organisiserten" Stoffen genäht (meine Mutter, Jahrgang 1942, erinnert sich an einen Wintermantel aus einer Pferdedecke, die meine Uroma den in der Nähe des Dorfes stationierten Amerikanern geklaut hatte, und wie dieser Mantel trotz Wäsche und Entflusens miefte und piekste), und großer Wert wurde auf gepflegtes und ordentlich frisiertes Haar gelegt.
Weils halt mirt wenig finanziellem Aufwandf machbar war, wenigstens auf dem Kopf ordentlich und halbwegs modisch auszusehen.

Gewaschen wurde in meiner Sippe nicht mit Seife, was damals auch durchaus üblich war, sondern mit Natron - no poo war zumindest auf niederrheinischen Dörfern bis in die 1960er der Normalfall; es wurde auch seltener gewaschen, selbst in den Städten: Lilo Aureden empfahl noch 1955 in dem Schönheitsratgeber "Schön sein, schön bleiben", dass eine gepflegte Dame in den Industriestädten im Ruhrgebiet ihre Haare am besten wöchentlich wäscht.
Der Normalfall war eine so häufige Haarwäsche nämlich nicht.
Fürs Protokoll: damals gab es keine Feinstaubfilter und ähnliches an den Schloten bei Thyssen-Krupp und Bayer, das Waschwasser hatte also durchaus Farbe (und vermutlich auch Konsistenz).

Als Kamm diente ein Kunststoffkamm, das war seinerzeit DER heiße Scheiß; außerdem konnte man ihn gut abwaschen, und so konnten mehrere Familienmitglieder den gleichen Kamm benutzen.
Mein Opa, der brillantineaffine Dandy, hatte einen eigenen.
Das Abwaschbarargument benutze ich heute noch, wenn mich jemand nach meiner innigen Liebe zur Plastikbürste und dem grobem Kamm aus recycletem Kunststoff fragt.

Stylingprodukte waren Brillatine, Pomade und Haarspray, als Gerätschaften gabs lediglich die Brennzangen und Lockenwickler in meiner Familie, "feinere" Leute hatten aber auch tolle Dinge wie Trockenhauben.

Schmuck gabs bei den Dörflern generell wenig, vielleicht das ein oder andere Steckkämmchen oder Spängchen, der Rest war vor dem Krieg in den Schmelzöfen gelandet.
Meine weibliche Verwandtschaft hat diesbezüglich leider nichts hinterlassen, keine über den Krieg geretteten Bakelitforken, keine Celluloidkämmchen, falls sie sowas überhaupt besessen haben.

Üblich waren diese Teile nämlich zu der Zeit schon noch, zumal viele Frauen auch noch lange Haare im Sinne von Haarforen hatten.
Klassische Länge war zum Beispiel zwar nicht der Normalfall, aber auch nichts Ungewöhnliches.

Die Mutter meines Opas hatte auf als ü70jährige noch einen dicken, dunkelgrauen Zopf bis Mitte Po, den sie meistens zu einem dicken Flechtdutt steckte.
Vermutlich mit langen Haarnadeln bzw. "Haarpfeilen", die man heute noch in vielen Friseurgeschäften kaufen oder bestellen kann - ich habe solche auch.

Die andere Uroma trug ebenfalls Zopf, jedoch meist als Hängezopf, Gretchenzöpfe oder um den Kopf gewickelt, und flocht auch ihren vier Enkelinnen die Haare so ein.

Französische oder holländische Zöpfe waren in unserem niederrheinischen Kuhkaff nicht verbreitet, aber um die Flechtfrisuren interessanter zu machen, verwendete Uroma K. die gleiche Technik, die man beim Ellingfraudutt oder authetisch gemachten Amish braids benutzt: ein am Ansatz geflochtener Englischer Zopf wird in einem weiter hinten angesetzten Zopf weitergeflochten; blöd zu erklären.
Ich hab mich gewundert und gefreut zugleich, als ich das gleiche Prinzip auf amerikanischen Frisurenseiten als luana braids wiedergefunden habe.

Für beide Urgroßmütter wären Haarforen und Youtube mit ihren abertausenden von Flechtfrisuren eine Offenbahrung gewesen.

Der Plan ging auf: die Frauen der Familie galten zwar nie als große Schönheiten (dafür waren sie alle zu klein und dick; ich schlage aus der Art, ich bin groß und dick), aber als anständig angezogen, gepflegt und vorzeigbar.

Männerfrisuren waren meist kurz und praktisch;  viele hatten ihre Frisur noch aus dem Krieg mitgebracht und aus Pragmatismus beibehalten; das Haar musste so kaum gewaschen, gekämmt oder gepflegt werden, nur ab und an geschoren, es gab keine Probleme mit Läusen, Pflege und man(n) sah "adrett" und ordentlich aus - politisch motivierte Gründe schließe ich tatsächlich weitestgehend aus; die Kriegsheimkehrer schwiegen sich überwiegend beschämt aus über den Holocaust, so auch mein Großvater, der seine Uniform in den Keller verbannte, da er als sparsamer Mensch keinen guten Stoff verschwenden und die uniform entsorgen wollte - nicht, wenn man daraus noch Plörren für die Blagen oder wenigstens eine Decke für den Hund nähen konnte.

Andere kehrten wieder zu ihren Vorkriegsfrisuren aus den 1920er und 1930er Jahren zurück - kurz, gepflegt, gerne mit Fett an den Kopf frisiert.

Auch ein möglicher Grund für die sehr kurz gehaltenen Männerhaarschnitte: da viele im nahen Ruhrgebiet in der Industrie oder in den örtlichen Zechen und nach Feierabend als Kleinstbauern mit Bergmannskuh (=Milchziege) und ein paar Hühnern wulackten - Arbeitssicherheit war damals ein Fremdwort, selbst bei Thyssen am Hochofen wurde weitestgehend ohne ernstzunehmende Schutzkleidung gearbeitet - war pflegeleichtes Haar, das sich nicht in Maschinen verfangen konnte und unter eine Mütze oder einen Helm gestopft werden konnte, auch eine Frage der Sicherheit.

Aus dem gleichen Grund kamen während der Kriegsjahre übrigens hier wie auch in den USA Haarnetze (snoods) und Hochsteckfrisuren für die in den Fabriken schaffemden Frauen auf - sie hielten das lange Haar außerhalb der Laufbänder und Maschinen.
Das war enorm wichtig, denn, um meinen alten Werklehrer in Bezug auf die Standbohrmaschine zu zitieren: Haarsträhnen reißen nicht, Kopfhaut schon.

Wer sich als Mann von Welt auf Schützenfest, Markt oder Kirmes zeigen wollte, brachte die Haare mit Brillantine und Pomade in Form; mein Opa kämmte seine gerne wellig, das zeigte Modeverständnis und Mühe und ließ meine Oma dahinschmelzen.

An dieser Stelle ein Dank an die Pomadenhersteller der 30er und 40er Jahre, ohne euch wäre ich heute nicht hier. XD

Tollen und Schmalzlocken kamen erst Jahre später an, auf dem platten Land war man der amerikanischen Mode doch etwas hinterher...

So, mehr fällt mir grade nicht ein, außerdem muss ich meinen Brotteig in den Ofen schieben...

Bis denne!


Freitag, 28. Oktober 2016

Halloween-Haarschmuck 2016

Ich wollte diesen Post eigentlich schon viel früher schreiben... ich komm nur grade zu nix. :P

Heute wollte ich Euch meinen Halloween-Haarschmuck zeigen!


Skeletthändchen, gekauft bei Tedi für 1 €.
Leider ist das Klämmerchen käse, ich werde ein neues ankleben müssen.

 


Bescheidenes Foto, ich weiß.
Die Stäbe sind eine Custom Order und bestehen aus Alu mit Howlith-Totenköpfchen, die Hörnchenclips sind wieder von Tedi und haben stolze 1 € gekostet.
Es gibt ähnliche von Kreepsville 666.
 


Schwarze Flügel+schwarzem Tuch=Superidee :/
Die Fledermausflügel an Alligatorklemmen habe ich bei Tedi für 1 € gekauft, die Augäpfel-am-Stiel sind von Kreepsville 666 und zum Beispiel bei Amazon erhältlich.

Montag, 24. Oktober 2016

p2 Limited Edition: Mystic Whisper

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Die Nacht wirft ein ganz besonderes Licht auf die Dinge. In der mystischen, zutiefst romantischen Welt von Mystic Whisper erscheint, was sonst im Verborgenen liegt. Das Geheimnis beginnt sich zu lüften – mit dunklen, intensiv deckenden Farben: Es treffen tiefes Schwarz, verwunschenes Grau, mitternächtliches Blau, dunkles Braun und reife Beeren-Töne auf sinnliche Texturen und überraschende Effekte. Ein Flirt mit der dunklen Seite! Unsere schimmernden Töne legen sich wie ein Flüstern auf Lippen und Augen. Mit den „thrilling moments lower lashes“ bekommen die unteren Wimpern eine starke Intensität und ziehen die Blicke magisch an. Unser „midnight garden nail polish“ veredelt die Nägel effektvoll mit Pearl-Glanz – selbstklebende Schmucksteine erhöhen den sexy Grunge-Appeal. Have fun in the dark!
Die neue Limited Edition findest du vom 01.11. - 31.12.2016 in deinem dm-Markt.



be obsessed eye shadow topper

Meet me at Midnight: Der cremige Topper strahlt wie das Mondlicht. Seine wischfeste Textur in den Farben „010 black shadow“ und „020 silver blaze“ liegt wie ein geheimnisvolles Funkeln auf Lidern und Brauen. Let’s get dark!
Nicht vegan.
7 ml: 3,95 €
 

 

dark romance cream eye shadow

Romantische Träume: Der metallisch glänzende Creme-Lidschatten zaubert ein besonders intensives Augen Make-up mit changierend schimmerndem Effekt. Seine besondere Textur bewahrt den Look vor dem Verblassen und unschönem Verrutschen in die Lidfalte. Tipp: Um die Haltbarkeit der Farben „010 dazzling blue“, „020 mysterious brown“ und „030 midnight purple“ noch zu verlängern, zuerst „perfect eyes base“ von p2 auf die Lider auftragen.
Die Farben 010 und 020 sind vegan. Die Farbe 030 ist nicht vegan.
5 ml: 4,45 €
 

 

temptation mascara

Eye love it! Die tiefschwarze 3in1 Mascara verheißt Drama auf den ersten Blick. Die speziell geformte Bürste verlängert die Wimpern bis in die Spitzen, verleiht ihnen extremes Volumen und einen fantastischen Schwung.
Nicht vegan.
10 ml: 3,25 €
 

 

gothic eyeliner

Nightliner: Der ultra-schwarze, matte Eyeliner ist Spezialist für gleichmäßige, aufregende Lidstriche. Wer es extra-dark mag, trägt die hochdeckende Farbe auf dem gesamten Lid auf, verblendet sie mit einem Pinsel und verfeinert den Look z.B. mit dem p2 „be obsessed eye shadow topper“.
Vegan.
7 ml: 2,95 €
 

 

approaching night lip topper

Lightshow: Der goldschimmernde Top Coat hat eine magische Wirkung auf jeden Look. Den besten Eindruck hinterlässt er auf dem p2 „lost innocence lipstick“. Tipp: Wer den geschmeidigen Topper vor allem in der Lippenmitte auftupft, sorgt optisch für mehr Volumen und erhöht den Statement-Effekt.
Nicht vegan.
3 g: 2,95 €
 

 

lost innocence lipstick

Eternal Love: Der hochdeckende Lippenstift schenkt intensive Farbe und verleiht ein glänzendes Finish, ohne zu kleben. Er hält die Lippen zart und geschmeidig, ist dabei selbst gut in Form und füllt die Lippenkontur umwerfend präzise aus – in den Farben „010 gothic rose“, „020 poisoned grape“ und „030 blood red“.
Vegan.
3,5 g: 2,95 €
 
 

 

skin sublime base & primer

Magic Mystery: Diese angenehm leichte Grundierung hüllt den Teint in ein mattes, ebenmäßiges Finish und ist der schönste Start in eine lange Nacht! Ihre zarte Textur verschmilzt sofort unsichtbar mit der Haut, passt sich dem Hautton optisch perfekt an und kaschiert zusätzlich optisch kleine Unebenheiten, Linien und Fältchen. Sie kann allein oder als Primer unter dem Make-up aufgetragen werden.
Vegan.
25 ml: 4,45 €
100 ml: 17,80 €
 

 

victorian avant-garde blush

Rosenrot: Das seidenweiche Rouge in den Farben „010 delicate rose“ und „020 sensual mauve“ sorgt für ein sanftes Erröten auf dem ebenmäßigen Teint. Mit einem Rouge-Pinsel oder den Fingern mühelos aufgetragen und verblendet, verleiht es Wangen und Schläfen eine intensive Kontur und setzt strahlende Akzente.
Vegan.
6 g: 3,95 €
 
 

 

retouching make up correcting pen

Magic Friend: Der sanfte Korrekturstift ist unverzichtbar, wenn es darum geht, Make-up-Fehler schnell und sanft zu korrigieren. Auch Reste von long-lasting Augen- und Lippenprodukten lässt er wie von Zauberhand verschwinden. Sein Geheimnis: Pflegendes Jojobaöl und beruhigendes Bisabolol.
Vegan.
3 ml: 3,45 €
 
 

 

midnight garden nail polish

Lack-Leidenschaft: Auf den Nägeln geben vier hochglänzende Farben mit Pearl-Effekt den Ton an – „010 cryptic aura“, „020 dark desire“, „030 addictive passion“ und „040 sweet seduction“. Die schimmernden Texturen lassen sich ganz einfach auftragen, trocknen schnell und halten tage- und nächtelang.
Vegan.
6 ml: 1,95 €
 
 

 

forbidden treasure nail jewelry

Verboten schön: Die selbstklebenden Schmucksteine veredeln die Nägel im Handumdrehen und verführen zu hemmungsloser Kreativität. Die kleinen Schätze sind beliebig kombinierbar und wirken auf dunklem Lack besonders geheimnisvoll. Tipp: Auch Lippen, Lider und Schläfen werden mit den Steinen stilvoll bemustert.
Vegan.
1 Set: 2,95 €
 

 

thrilling moments lower lashes

Gothic Queen: Fake Lashes für den unteren Wimpernkranz setzen die Königin der Nacht gekonnt in Szene. Sie verdichten und verlängern optisch die natürlichen Wimpern und öffnen den Blick für das Ungewöhnliche – WOW!
Vegan.
1 Paar: 2,95 €
 
 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Limited Edition „Victorian Poetry" by CATRICE

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Simple Opulence. Prachtvolle Verzierungen und detailreiche Stuck-Ornamente sind bezeichnend für das prunkvolle, viktorianische Zeitalter. Die Limited Edition „Victorian Poetry" by CATRICE weckt von November 2016 bis Januar 2017 die Sehnsucht nach dem Glanz dieser vergangenen Epoche. Viele Modedesigner inszenieren die luxuriöse Eleganz mit schmal geschnittenen, rüschenbesetzten Stehkragen-Kleidern neu und kombinieren dazu moderne, leicht transparente Stoffe. Diese Kollektionen dienten als Inspiration für die Limited Edition, die von sanftem Apricot, warmen Nude- und Grautönen, Flieder- sowie Beerentönen dominiert wird. Plain Magnificence – by CATRICE. 






Victorian Poetry by CATRICE – Eye Shadow Palette

Victorious Beauty. Sechs hochpigmentierte Puder-Lidschatten mit seidiger Textur. Verschiedenste Shades sorgen dafür, dass die Palette für vielseitige Augen Make-Ups einsetzbar ist. Erhältlich in C01 NostalCHIC. Um 6,99 €*.



Victorian Poetry by CATRICE – Matt Powder Liner

Grey Smokiness. Der matt-graue Puder-Kajal trumpft mit losen Pigmenten auf. Für einen einfachen Auftrag sorgt der feine Schwamm-Applikator. Smokey Cat-Eyes sind garantiert. Erhältlich in C01 AristoMATTic. Um 3,99 €*.




Victorian Poetry by CATRICE – Satin Matt Lip Colour

Lip Lyric. Langanhaltende Lipsticks mit hoher Deckkraft in dunklem Berry und Pink. Die Lippen trocknen nicht aus, während das seidig matte Finish jeden Look perfektioniert. Erhältlich in C01 Berry British und C02 Poetic Pink. Um 4,99 €*.



Victorian Poetry by CATRICE – Highlighting Pebbles

Ray of Light. Feine Schimmer-Pebbles in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Nuancen schenken einen weichgezeichneten Teint. Für den strahlenden Glow sorgen lichtreflektierende Pigmente. Erhältlich in C01 Queen Victoria Is Amused. Um 4,49 €*.







Victorian Poetry by CATRICE – Satin Matt Nail Lacquer

Pretty Ornaments. Fünf Nagellacke in Trendfarben, die mit seidig mattem Effekt begeistern. Die besondere Dekoration der Flasche und die weihnachtlichen Geschenkanhänger sorgen für festliches Flair. Erhältlich in C01 Berry British, C02 Poetic Pink, C03 Apricot Epoch, C04 Noble Nude und C05 Royal LavendERA. Um 2,99 €*.



Victorian Poetry by CATRICE – Beauty Purse

Royal Highness. Ideal für ‚on the go‘ ist das kleine Portemonnaie – so sind die wichtigsten Beauty & Lifestyle Accessoires immer dabei. Mit hochwertigem Metall-Verschluss und einzigartiger Optik absolut unverzichtbar. Um 3,99 €*.



„Victorian Poetry" by CATRICE ist von November 2016 bis Januar 2017 im Handel erhältlich.

* unverbindliche Preisempfehlung

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Unterschätzte Langhaarikonen, Folge 4: Colette

Und wir begeben uns wieder aus den Zelten der Sideshow und besuchen heute eine Schriftstellerin, Journalistin und Varieté-Künstlerin.

Zartbesaiteten Pflänzlein, die grade eben erst die wohlerzogenen und anständigen Sideshow-Damen Annie Jones und Henrietta Kelter unter Qualen verwunden haben, möchte ich an dieser Stelle bitten, hier abzubrechen, den Rest der Reihe zu überspringen und stattdessen süße Katzenbilder anzuschauen...

Denn unsere heutige Heldin, Colette, war zwar die erste Frau, die in Frankreich ein Staatsgebräbnis erhielt und viele sehr schöne Bonmots über Katzen geprägt, sie war aber wirklich nicht ohne und beileibe keine liebe Langhaaruschi, die lustige, harmlose Sachen schreibt und dabei ihre Katzen streichelt.

Denn Colette war skandalös.

Sie widersetzte sich allen damaligen Normen; als junge Frau schnitt sie sich ihr vorher provozierend langes Haar, sie hatte Affären mit Männern und Frauen, arbeitete als Journalistin und tanzte in Varieté-Shows.


Geboren 1873 in Burgund als Sidonie-Gabrielle Claudine Colette erhielt sie zwar keine ordentliche Schulbildung, wurde jedoch von ihren kulturell bewanderten und intelligenten Eltern gut unterrichtet.

Im Alter von 16 Jahren lernte sie ihren späteren Ehemann, den 30jährigen Henry Gauthier-Villars kennen, den sie drei Jahre später heiratete.

Schnell erkannte er ihr Schreibtalent und förderte es - die "Claudine-Romane" entstanden.
1903 ließ sich Colette von ihrem Ehegespons "Willy" schließlich nach zahlreichen Seitensprüngen scheiden.
Auch jetzt noch erwies sich Gauthier-Villars als Charakterschwein: er sicherte sich die Autorenrechte an den populären Claudine-Romanen; Colette sah lange keinen Pfennig für ihr Werk.

Nach ihrer Scheidung wohnte Colette einige Zeit bei ihrer Freundin Natahlie Clifford Barney, einer reichen
und exzentrischen Erbin.
Zwischen den beiden Frauen entwickelte sich eine kurze und heftige Liebesbeziehung, die in lebenslanger Freundschaft ein gutes Ende fand.

Ab 1906 trat Colette als Varieté-Künstlerin auf, oft mit der etwas älteren Mathilde de Morny, genannt Missy.
Ein Bühnenkuss der beiden im Moulin Rouge führte zu einem Tumult, bei dem die Polizei eingreifen musste, und fortan hielten die beiden Künstlerinnen ihre Beziehung geheim.

1909 begann sie mit einem neuen, autobiographischem Roman (Die Vagabundin), in dem sie ihr Leben als enttäuschte Ehefrau, Varieté-Star und ihre Affären verarbeitete.
Dieser Roman war ihr Durchbruch als Autorin und verhalf ihr zur Arbeit als Journalistin.

Ab 1911 lebte sie nun mit dem Chefredakteur der Zeitung, Baron Henry de Jouvenel des Ursins, zusammen, den sie ein Jahr später heiratete.

Wieder ein Jahr, 1913, später nahm sie abermals das Thema "Varieté" auf und  schrieb „Die Kehrseite des Variétés“.

Im gleichen Jahr wurde Colette Mutter einer Tochter.

1917 begann sie abermals einen neuen Roman („Mitsou, oder Wie den jungen Mädchen ein Licht aufgeht“), der 1919 erscheinen sollte, und Die Vagabundin wurde verfilmt.

1919/1920 nun schrieb Colette ihren vielleicht berühmtesten (und berüchtigsten) Roman; in Cheri geht es um die Liebe zwischen einer älteren Frau zu einen ziemlich jungen Mann.
Auch dieser Roman war autobiographisch - die mittlerweile 46 Jahre alte Colette hatte eine Affäre mit ihrem 16jährigen Stiefsohn.

1922 nahm sie das Thema "Liebe zwischen Teenager und reiferer Frau" ein weiteres Mal auf - diesmal jedoch ging es um eine lesbische Affäre.
Dieser Roman erschien, begleitet von moralischer Entrüstung und Bah-wie-kann-man-nur, erstmals unter
ihrem verkürzten Namen; aus  Sidonie-Gabrielle Claudine Colette wurde schlicht Colette.

Nach der Trennung von Baron und Stiefsohn heiratete Colette 1935 nach zehnjähriger Beziehung den Perlenhändler Maurice Goudeket

Sie starb am 3. August 1954 in Paris.


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Unterschätzte Langhaarikonen, Folge 3: Hanka Kelter

Willkommen zu Folge 3!





Wieder begeben wir uns in die Sideshow - Prinzessinnen, Elfen und andere Märchenfiguren werden wir hier nicht finden, wohl aber die gebürtige Polin Henrietta "Hanka" Kelter.








Leider konnte ich weder ihren genauen Geburtsort noch ihren Geburtstag herausfinden; sie dürfte zu Beginn ihrer Karriere jedoch höchstens in den frühen Zwanzigern gewesen sein.










Hanka Kelter wollte ursprünglich Konzertpianistin werden, ließ sich jedoch als Sideshow-Blickfang von den Ringling Bros., einem der bekanntesten Zirkusse der USA, anwerben.






Dort trat die hübsche junge Frau, deren Haarlänge mit 1,50 m angeben wurde (Hanka selbst war nicht viel länger), in den 1940er Jahren unter dem Künstlernamen Venus auf.









Ringling bewarb sie als "die kleine Lady mit dem längsten, dicksten und schönstem Haar der Welt".








Während sie die Annehmlichkeiten des Showbusiness durchaus genoss, grämte sich Kelter, nur eine Attraktion zum Begaffen zu sein, während sie ihre Pianistenkarriere selbst durchaus ernst nahm und täglich stundenlang übte.










Etwas seltsam mutet ihr Aberglaube an, dass das lange Haar ihr Kraft und Gesundheit, ähnlich dem biblischen Samson, geben würde.










Interessant fand ich persönlich auch, dass sie ihr Haar angeblich nur viermal jährlich mit Hilfe ihrer Schwester wusch.